Trotz Rückschlägen durch das strenge Missionsverbot, Christenverfolgung und Erdbeben geht die sozial-pädagogische Arbeit mit der öffentlichen Neues Leben-Schule, dem Kinderheim und dem sozialen Dienst weiter. Die in Europa gesammelten Spenden machen es möglich, die Gebäude möglichst *erdbebensicher* zu erneuern und einzurichten. Das Land ist in den vergangenen zwei Jahren durch große politische Unruhen und durch wirtschaftliche Schwierigkeiten gegangen. Man sagt, dass aus dem aufstrebenden Schwellenland ein Armenhaus Asiens geworden ist. Es besteht eine große Hoffnung bei vielen Menschen, dass diese neue Regierung von guten Beratern umgeben und international unterstützt dem Land Frieden und Wohlstand bringen möge. Indonesien ist das größte moslemische Land der Welt mit der größten Moschee und es gab in der Vergangenheit religiöse Auseinandersetzungen und Überfälle. Viele christliche Kirchen wurden niedergebrannt. Ein besonderer Hass entstand gegenüber den Menschen chinesischer Abstammung, von denen viele Christen sind. Mission ist in Indonesien verboten. Ausländische Missionare mussten das Land verlassen. Religionsfreiheit gibt es innerhalb der kirchlichen Räumlichkeiten. |
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